Unser bayrisch-tirolerische Herbstwanderung begann bei trockenem aber dennoch grauen Wetter auf dem Wanderparkplatz bei Alterschrofen unmittelbar an dem als englischen Garten angelegten Schwanseepark. Durch diesen wanderten wir zunächst zum Seeufer des Schwansees und von dort an dessen Ufer entlang zunächst auf das Schloß Hohenschwangau zu.
Schwanseepark
Da wir die Königsschlösser aber bereits besichtigt hatten, sparten wir uns den Bogen über das Schloß zum Alpsee und nutzten den Fischersteig, der mehr oder weniger direkt am Pindarplatz endete, einem schönen Aussichtspunkt am Alpsee. Wir genossen kurz die Aussicht über den See und auf das Schloß Neuschwanstein und folgten dann dem Weg am Seeufer entlang bis zum Marienmonument.
Am Alpsee
Dort verließen wir den See und folgten der Fürstenstraße durch den leicht verschneiten Wald. Bald schon erreichten wir die deutsch-österreichische Grenze, hinter welcher der Weg herab nach Unterpinswang führte. In Tirol wurde das Wetter leider deutlich herbstlicher und es begann bei immer wieder heftigen Böen leicht zu regnen. Auf der Ulrichsbrücke überquerten wir den Lech und beschlossen, nicht der Straße entlang nach Füssen zu folgen, sondern orientierten uns zunächst in Richtung Vils. Leider war unsere Wanderkarte etwas ungenau und der von uns eigentlich ausgewählte und kürzeste Weg über die Vils und damit zurück in Richtung Füssen existierte nicht.
Da wir der Karte nun nicht mehr ganz trauten beschlossen wir, trotz des inzwischen sehr ungemütliche Wetters, bis nach Vils zu wandern und dort die Vils zu überqueren und auf der anderen Flussseite entlang der Vils und des Lechs über Füssen zurück zu unserem Auto zu wandern. Der Weg nach Vils führte entlang einer schurgeraden und viel befahrenen Landstraße, die das Wandern neben dem Wetter nicht gerade einfacher machte. Wenigstens hatte das Wetter in Vils ein Einsehen und es hörte wieder auf zu regnen. Hinter dem Ort und nahe dem Zementwerk, welches wohl den optischen Gegenpol zu den nahen Königsschlössern darstellte, überquerten wir die Vils und folgten dem Ländenweg über Felder und durch Wälder bis zum Lech.
Zementwerk in Vils
Bald schon erreichten wir wieder die Grenze und kurz danach den Lechfall, den wir bereits am Vortag besichtigt hatten. In Füssen selbst stärkten wir uns in der malerischen Altstadt noch kurz, bevor es entlang der Bundesstraße zurück zum Wanderparkplatz ging, den wir nach insgesamt etwa 5,5 Stunden wieder erreichten.
Am Lechfall
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- gewandert am 7.12.2011























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